sind hier verfügbar:
Kunstlandschaft
statt Heidewald
Center
Parcs Bavaria
Die
Heide ist gerettet – Riesenerfolg für Mensch und Natur
http://www.rettet-unsere-heide.de
demnächts mehr
In der Ausgabe 2/08 unserer Mitgliederzeitung "grüner Stachel" haben
wir die wichtigsten ökologischen Argumente dargelegt, die gegen eine
gigantische Freizeitanlage in der sensiblen Heide sprechen. Während
wir damit auf immer mehr Zustimmung in der Bevölkerung stoßen, ficht
die regierende Politik dies nicht an: Die bay. Staatsregierung von
CSU und FDP hat Verkaufsbereitschaft für mindestens 150 ha Bürgerwald
im Falle eines positiven Raumordnungsverfahrens signalisiert und damit
eine weitere fatale Fehlentscheidung zu Lasten des Naturhaushaltes,
einer gedeihlichen Regionalentwicklung, eines sanften Tourismus, des
Klimaschutzes und eines sensiblen Wasserhaushaushalts getroffen, anstatt
den Spuk auf eigentumsrechtlichem Weg schon jetzt zu beenden. Eindeutige
politische Unterstützung erfahren wir bislang einzig von der Landtagsfraktion
von Bündnis 90/Die Grünen. Indes ist die Messe trotz politischer Willkür,
die das Raumordnungsverfahren zur Farce werden lässt, noch längst
nicht gesungen: Zum tatsächlichen Verkauf bedarf es eines Landtagsbeschlusses.
Durch Presseberichte Ende Juli wurde die Öffentlichkeit erstmals über die Planungen für eine großdimensionierte Ferienanlage im südlichen Landkreis Ansbach informiert. Die Firma „Center Parcs“ plant im Waldgebiet „Heide“ bei Dennenlohe einen Ferienpark mit 800 Ferienhäusern, einer glasüberdachten subtropischen Badelandschaft, Restaurants, Einkaufs- und Sportmöglichkeiten auf einem Areal von über 150 ha. Laut Presseberichten lief bereits seit zwei Jahren im Hintergrund die Standortsuche in Süddeutschland für dieses gigantische Vorhaben der Freizeitindustrie. Die Wahl des Standortes erfolgte wohl vor allem deshalb, weil man seitens der niederländischen Investoren nur mit wenigen Grundstückseigentümern verhandeln müsste: Der Großteil des Gebietes gehört dem Freistaat Bayern.
Über ein Jahr haben wir zusammen mit der Initiative „Rettet unsere Heide“ und dem LBV dagegen gekämpft, dass die Heide einem gigantischen Großprojekt der Freizeitindustrie geopfert wird. Am 28. Juli kam die „beste Meldung seit langem“, darin war sich der Aktivenkreis einig: „CenterParcs hat sein Vorhaben in der Heide aufgegeben“.