Hätten
Sie gewusst, dass es in Bayern immerhin 19 verschiedene Amphibienarten
gibt? Doch wie lange noch? Die Amphibienbestände Bayerns sind anhaltend
rückläufig. Immer mehr Arten finden sich auf der Roten Liste der gefährdeten
Arten – derzeit bereits 13 der 19 Arten. Hauptursache dafür ist die
Zerstörung und Verschlechterung ihrer Lebensräume. An erster Stelle
ist hier die meistens intensiv betriebene Landwirtschaft zu nennen
– die meisten Lurche und Kröten leben außerhalb der Laichzeit ja in
landwirtschaftlich genutzten Flächen. Auch die Teichwirtschaft wird
häufig intensiv durchgeführt, was eine ökologische Verschlechterung
der Laichgewässer zur Folge hat. Und natürlich sind viele Populationen
auf ihrer Laichwanderung durch zunehmenden Straßenverkehr gefährdet.
Der
Bund Naturschutz unternimmt mit Lebensraumankäufen, Biotopgestaltungsmaßnahmen,
Biotoppflege und Betreuung der Laichwanderung an 33 Straßenabschnitten
im Landkreis Ansbach vielfältige Anstrengungen zur Verbesserung der
Situation.