Schutz der Wörnitzauen

Neuer Lebensraum für die Störche

Ich möchte Ihnen heute eine grandiose Fläche in der Wörnitzaue wärmstens ans Herz legen, die die Kreisgruppe Ansbach im Bund Naturschutz demnächst käuflich erwerben will.

Sie ahnen vielleicht schon, dass Ihr Tagebuchschreiber Sie an Ihre Spendenfreude erinnern möchte und da es sich um ein konkretes Projekt handelt, das jeder Spender in Augenschein nehmen und sich mit ihm identifizieren kann, sollte die Bereitschaft zu spenden noch höher sein als in einem weniger konkreten Fall.

Von einer kleinen Anhöhe zwischen Gerolfingen und Reichenbach aus sieht man auf die mäandrierende Wörnitz hinab, die genau im Bereich der zu erwerbenden Grundstücke einige enge Schleifen zieht.

Kein einziger Quadratmeter wird hier sinnlos vergeudet sein, angesichts der Pracht dessen, was sich uns bot. Mit dem Hesselberg im Norden, der sein Spiegelbild auf die Altwässer und den Hauptarm der Wörnitz warf, bot sich uns ein einmaliges Naturschauspiel.

Unzugänglich für Otto Normalverbraucher liegt dieser Wörnitzabschnitt als kleines Paradies da.

Überall Biberspuren im Gras sowie im Uferbereich, wo dieser große Wasserbaumeister einige Rutschen angelegt hatte, um leichter aus dem oder ins das Wasser zu gelangen.

Teichrohrsänger und Rohrammern balzten eifrig, während die Altwässer von Teichrosen überwuchert wurden  und Hunderte von Gebänderten Prachtlibellen ihre Reviere markierten und auf Hochzeitsflug aus waren.

Trotz der großen Trockenheit gab es für uns auf unserem Umgang durch die Fläche immer wieder Gelegenheit, Wasser führende Gräben zu umgehen oder im kühnen Sprung zu überwinden. Nach einer Stunde und vielen Fotos waren wir alle vom lohnenden Objekt so sehr angetan, dass wir uns entschlossen, uns dafür auf dieser Website zu engagieren und dieses Forum als Aushängeschild für die Vorhaben zu gewinnen.

Was bedeutet dies? Da der Kaufpreis unter Vorbehalt sicher im hohen fünfstelligen bzw. niedrigen sechsstelligen Eurobereich anzusiedeln ist, wollen wir unsere User herzlich einladen, sich finanziell am kleinen Paradies zu beteiligen. Auf welchem Wege Sie uns Ihren Beitrag zukommen lassen können erfahren Sie auf unserer Spendenseite. Ich will nicht gleich hoffen, dass wir in einiger Zeit die Gesamtkosten aufbringen können, aber wenn es uns gelingt in der Summe unserer Spender den höchsten „Einzelbeitrag“ zu erbringen, dürften wir uns doch schon wie die heimlichen Besitzer fühlen. Also kein Zögern mehr und ans Werk! Es profitieren neben den schon genannten Tieren eine große Zahl ungenannter und viele, ebenfalls bedrohte Pflanzenarten, von denen ich nur große Bestände der Sumpfschwertlilie nennen möchte.

Im weiteren Verlauf  des Tagebuches werde ich über den Fortgang der Verhandlungen und auch über weitere Tier- und Pflanzenarten berichten, denen dort ein erstklassiger Lebensraum geboten wird.


Kaum habe ich das kleine Paradies als zum Verkauf stehende Fläche im Wörnitztal präsentiert, gibt es schon neue Kunde aus der Chefetage der Kreisgruppe Ansbach im Bund Naturschutz, die wichtige neue Details enthält und noch mehr Mut macht, sich finanziell daran zu beteiligen. In zwei Punkten hatte ich gestern Unrecht. Die Fläche ist insgesamt doch etwas kleiner als von mir zunächst angenommen. Aber bei 7 ha (davon sind bereits 2 ha in Besitz des Bund Naturschutz) komme ich doch immerhin auch auf 70000 Quadratmeter, es bleiben also nur noch Aufwendungen für 50000 Quadratmeter zu leisten.

Die zweite Zahl - und da sieht es für uns wesentlich günstiger aus - ist der Kaufpreis! Dieser wird wesentlich billiger ausfallen als vermutet und für 1,- € erhalten Sie bereits 4 Quadratmeter der Fläche. Lassen Sie mich ein kleines Rechenexempel anstellen: 5 ha gilt es zu erwerben, für 50000 Quadratmeter à 25 Cent macht das in der Summe 12.500 €. Das schaut ja schon viel freundlicher aus und lässt mich gleich noch hoffnungsfroher in die Zukunft blicken. Das können wir packen! Damit wären wir mit unserem Projekt „Storchenlebensraum Wörnitztal“ ein gutes Stück weiter. Beim Kauf allein soll es natürlich nicht bleiben. Im nächsten Jahr sollen in unserem kleinen Paradies noch Gestaltungsmaßnahmen durchgeführt werden (Tümpelanlagen; Grabenaufweitungen etc.), die der Biotopoptimierung dienen sollen. Dass diese Flächen in Zukunft von einer intensiven Nutzung ausgenommen sind, versteht sich von selbst. Ebenso werden dadurch auch die Retentionsfähigkeit des Wörnitztales und damit der vorbeugende Hochwasserschutz verbessert. Nicht verschwiegen werden soll, dass wir beim Erwerb der Fläche nicht alleine dastehen, sondern vom Bayerischen Naturschutzfonds Unterstützung erhalten. Trotzdem mein Appell an Sie: Unterstützen Sie das Projekt mit einer (steuerabzugsfähigen) Spende!

Dank der Förderung durch den Bay. Naturschutzfonds ist Ihre Spende viel Storchenlebensrau wert: Mit 1.- EURO können Sie bereits 4 qm Talaue retten! Ab einem Spendenbetrag von 100.- EURO erhalten Sie als kleines Dankeschön einen kuscheligen Plüschbiber (bei Überweisung vollständige Postadresse angeben).

PS! Bis 100.- EURO zählt der Überweisungsträger als Spendenbescheinigung, bei höheren Beträgen erhalten Sie zusammen mit dem Präsent automatisch eine separate Spendenbescheinigung.

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