Persönlicher Beitrag zum Klimaschutz von Paul Beitzer BN Kreisgruppen Vorstand


Verantwortung für unser Klima zu übernehmen ist möglich!
Unser Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Ansbach, Paul Beitzer:
„Mit meinem Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeuge ich nicht nur Wärme und Warmwasser für unsere Wohnanlage, sondern auch bis zu 35.000 kWh Strom im Jahr, den wir zum größten Teil direkt im Haus verbrauchen. Das ist mein persönlicher Beitrag zur dezentralen Energiewende und Klimaschutz.“


Persönlicher Beitrag von Dr. Herbert Sirois


Verantwortung für unser Klima zu übernehmen ist möglich!
"Beim Bau unseres Niedrigenergie-Holzhauses haben wir als Familie bereits vor 16 Jahren nicht nur auf umweltverträgliches Bauen und den Einbau von Solar und Photovoltaik in das energetische Konzept geachtet, sondern wir haben von Anfang an bei Heizung und Warmwasser bewusst auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichtet.
Verantwortlich und der Schöpfung verpflichtet leben und handeln ist der Beitrag unserer Familie zum Klimaschutz. Dr. Herbert Sirois, stellv. Kreisvorsitzender BN Kreisgruppe Ansbach, aus Feuchtwangen



PDF-Dokumente

Herleitung des Reduktionsziels hier...

Eigene Möglichkeiten das Klima zu schonen hier...

Klimaschutz in der Stadt Ansbach hier...

Forderungen des BUND Naturschutzes zur Klimaschutz-Konferenz hier...

Erklärung der Begriff - Klimawandel und Treibhauseffekt hier...

Harte Realitäten der Erderwärmung hier...

Klimaschutz

Der Kampf der fossilen Energiewirtschaft um die erneuerbare Energie

04.08.2016 von Willi Krauss, Sprecher Arbeitskreis Energie & Klima

Die regionale Energiewende in Bürgerhand wird von den vier Strom- konzernen massiv bekämpft. Deren Geschäftsmodell ist gescheitert. Eon und RWE stehen bereits mit dem Rücken an der Wand. Fett und träge haben Sie die EE zunächst belächelt und unterschätzt. Wer sich jahrzehntelang "dumm" und "dämlich" verdient hat, verlernt wirt- schaftliches Denken und nachhaltiges unternehmerisches Handeln. Man hat sich dabei vor allem auf politische Seilschaften in viele Parteilager und die eigene "Systemrelevanz" verlassen. Großes Geld ermöglicht halt große Fehler! Verzweifelt versucht man nun, um jeden Preis und mit allen Mitteln, die Erneuerbaren in die Hand zu bekommen!

Auf der anderen Seite war die EE-Branche war zu siegessicher und wurde träge. Dabei hat man den langen Atem, die Seilschaften und fiesen Mittel der fossilen Energiewirtschaft vollkommen unterschätzt.

Dafür wird diese nun von Hr. Gabriel, seinem Staatssekretär Baake und anderer bezahlten "HiWi´s" ohne öffentlichen Protest geschlachtet. Wir steuern im dritten Jahr auf einen PV Zubau weit unter der "geplanten" 2,5 GW pro Jahr zu. Im ersten Halbjahr 2016 wurden lediglich 407 MW zugebaut. In Bayern wurde nach meinen Informationen im ersten Halbjahr 2016 kein Bauantrag für eine WKA gestellt.

Einer der wenigen Verbände (neben der Branchen- und Lobbyvereinen der EE-Wirtschaft) hat sich der BUND und BN stets ganz klar für eine regionale Energiewende in bürgerhand öffentlich ausgesprochen!

Deshalb geriet der BUND / BN auf die "rote Liste" der Lobbyisten und deren professionellen Helfer und wurde zum Abschuss freigegeben!

Wir sollten also vor der fossilen Energiewirtschaft gewarnt sein, und unsere Arbeit für die Energiewende weiter sachlich fortsetzen! Gleichzeitig auf weitere unsachliche und unfaire Attacken vorbereitet sein. Für mich sind diese nur ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der fossilen Energiewirt- schaft! Bleiben wir dran!

Es wird nicht einfach, und es ist zu schaffen!

Arbeitskreis Energie & Klima Bericht 2.Sitzung

29.06.2016

Tagesordnung
1. Begrüßung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
2. Bericht & Aktivitäten
3. Thema: Grüner Gockel
4. Thema: E-Mobilität, erarbeiten einer Position
5. Thema: EEG 2016
6. Wärmekompass – Erarbeiten eines BN Infoblattes
7. Planung Herbst 2016 – Vorträge, Veranstaltungen, Exkursionen
8. Sonstiges

Der Arbeitskreis wird & will: Aufklären - Ansprechen - Motivieren - Vernetzen - zu Wort melden - Dialoge führen - Ist-Situation analysieren - besuchen - vortragen - anschieben - unterstützen .... Der Arbeitskreis wird & will bei allen Themen der lokalen und regionalen Bezug herausarbeiten. Er wird & will die positive Stimme für die Energiewende und das Thema verstärkt in die Öffentlichkeit tragen. Der Arbeitskreis wird & will die Wichtigkeit des Thema Klimaschutz stetig in die Öffentlichkeit thematisieren.

Neugründung Arbeitskreis Energie & Klima Bericht 1.Sitzung

23.03.2016

Konstituierende Sitzung 1. Begrüßung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
2. Vorstellungsrunde
3. Stand der Energiewende im Landkreis Ansbach
4. Welche Themen sollen bearbeitet werden
5. Selbstverständnis des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis wird: Aufklären - Ansprechen - Motivieren - Vernetzen - zu Wort melden - Dialoge führen - Ist-Situation analysieren - besuchen - vortragen - anschieben - unterstützen - ..... Beispiele:
• Kommunen als Vorbild – zeigen das die Energiewende vor Ort funktioniert
• Grüner Gockel
Es ist geplant das sich der Arbeitskreis künftig vierteljährlich trifft.

Energie-Radtour

Am Sonntag, 24. April, bieten das Umweltamt der Stadt Ansbach und der BN in Stadt und Landkreis Ansbach wieder verschiedene Besichtigungsprojekte zum „Tag der erneuerbaren Energien“ an. Näheres finden Sie unter www.energietag.de. Wir als BN bieten dabei eine „Energie-Radtour“ an. Treffpunkt ist um 14.03 Uhr am Bahnhof Triesdorf (Westseite). Bei der etwa 15 km langen Radtour steuern wir im Raum Merkendorf/Triesdorf verschiedene Ziele an und erhalten dort fachkundige Erläuterungen:

• Lehranstalten Triesdorf - Besichtigung und Erläuterung verschiedener Energieprojekte
• Kappel- und Heglauwasen - zwei ökologisch hochwertige, seit über 30 Jahren vom BN betreute Naturschutzgebiete
• Energiepark Merkendorf - Vorstellung eines SONNENHAUS-Bürogebäudes
• Energiestadt Merkendorf - Vorstellung des Nahwärmenetzes in einer historischen Altstadt
Abschließend Einkehr in Merkendorf, selbstständige Rückfahrt zum Ausgangspunkt. Auf Wunsch können max. 3 Personen die Tour im Elektroauto begleiten.

Liste

Lokal Verantwortlich für unser Klima


Zwischen dem 30.11 und 11.12.15 findet in Paris die 21. UN-Umweltkonferenz „COP 21“ statt. Die Lage für das Weltklima wird trotz vieler Konferenzen immer prekärer. Angesichts der im Vorfeld von US-Präsident Barack Obama und Ex-Klimakanzlerin Angela Merkel angestoßenen Diskussion, scheinen die Chancen zum Abbremsen des Klimawandels etwas gestiegen zu sein.
Anlässlich der UN-Klimaschutzkonferenz in Paris 2015 #COP21 wird die Kreisgruppe Ansbach begleitend eine Kampagne zu Thema Klimaschutz bzw. Klimaüberhitzung durchführen. Ziel der Kampagne ist der aktive Dialog und Information zum den Themen Klimaschutz und Umweltschutz zu verbreiten. Mit dem Titel „Lokal Verantwortlich für unser Klima“ wollen wir allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Ansbach“ zeigen und Sie ermutigen sich aktiv für den Schutz des Klimas einzusetzen.
Während der Kampagne werden wir Informationen zu den Themen Biodiversität, Energieversorgung, Energiewende, Effizienz, Energie sparen, Verkehr und Mobilität, Landwirtschaft, Hochwasserschutz, Konsum, Anpassungsstrategien und Kosten des Klimawandels informieren. Global denken – lokal handeln. Unter diesem Motto stellt die BN-Kreisgruppe Ansbach anlässlich der Pariser Konferenz, hier alle Informationen zur Klimaschutz-Kampagne, zusammen.

Erfolgreiche Weltklimakonferenz COP21

Die Weltklimaschutzkonferenz #COP21 in Paris ist zu Ende. Und wir freuen uns dass es gelungen ist, nach vielen Jahren der Erfolglosigkeit, nun endlich ein Internationales Abkommen für den #Klimaschutz zu beschliessen.

Jetzt kommt es darauf an welche Maßnahmen ergriffen werden!
Jetzt muss geliefert werden.

Dies gilt auch für unsere Region. Niemand kann sich nun aus der Verantwortung stehlen. Bundesumweltministerin Hendricks hat in der ersten Pressekonferenz nach dem COP21-Plenum darauf hingewiesen, dass nun auch in Deutschland und damit auch in Bayern u.a wieder mehr Moore renaturiert werden müssen. Damit unterstreicht Sie wie wichtig Naturschutz ist. Dies ist als gutes Zeichen zu werten.

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Noch 1 Tag der Weltklimakonferenz

Morgen ist der offiziell letzte Tag der ‪Weltklimakonferenz‬ in Paris. ‪#‎COP21‬ Es scheint so, dass es mehr Hoffnung gibt als bei den vorherigen Klimakonferenzen. Ein Pariser-Abkommen für den Klimaschutz scheint greifbar. Teilnehmer berichten aber auch dass es auch noch ganz anders kommen kann - ein weiteres Scheitern droht! Eine Internationalen Vereinbarung für unser Klima braucht es dringend.


Wir wollen raus aus den fossilen Energien! ‪#‎Dekarbonisierung‬

Wir treten für 100% Erneuerbare Energien ein!‬

Wir treten für eine klimafreundliche Energieversorgung ein!‬

Wir brauchen auch bei uns, effektive Klimaschutz-Maßnahmen!‬

Wir treten ein, für den weiteren Zubau von ‪#‎Windkraftanlagen‬ und Photovoltaik und Solarthermieanlagen in Stadt und Landkreis ‪#‎Ansbach‬!

Wer unsere Forderungen unterstützt, der teilt diesen Beitrag!


Die Energiewende muss weitergehen!

Die Transformation des Energiesystems darf sich dabei nicht auf auf den Stromsektor beschränken. Die Energiewende funktioniert am besten als Bürger-Energiewende, von unten. Und deshalb ist es ganz wichtig auch die Wärmewende hinzubekommen. Dabei kann die Solarthermie-Anlagentechnik einen großen Teil der Energieversorgung abdecken und auch nachhaltige Biomassenutzung ist sinnvoll und möglich.

Am besten im Nahwärmenetz gemeinsam mit der Nachbarschaft.

Sie benötigen eine neue Heizungsanlage? Eine Kombination mit Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung kann eine wirtschaftliche, ökologische und klimafreundliche Lösung sein.

Suchen Sie sich einen Handwerkerbetrieb und los geht es.

Infostand zur Klimaschutz-Kampagne


Im Rahmen der Klimaschutz-Kampagne der BN Kreisgruppe hatten wir am Samstag den 05. Dezember einen Infostand vor der BN-Geschäftsstelle in der Pfarrstrasse 33 in Ansbach. Trotz Weihnachtlichen Einkaufsgewühl nahmen sich einige Interessierte Zeit, sich bei uns am Stand zum Thema Klimaschutz zu informieren. Besonders interessierten sich die Passanten zum Thema Ökologische Landwirtschaft.

Neben den BN-Broschüren haben wir auch unsere erstellten Informationsblätter zur Klimaschutz-Kampagne verteilt, die Informationsblätter kann man hier anschauen und im PDF Format herunterladen:

Eigene Möglichkeiten das Klima zu schonen hier...

Klimaschutz in der Stadt Ansbach hier...

Forderungen des BUND Naturschutzes zur Klimaschutz-Konferenz hier...

Herleitung des Reduktionsziels hier...

Erklärung der Begriff - Klimawandel und Treibhauseffekt hier...

Harte Realitäten der Erderwärmung hier...

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Klimaschutz braucht Führung – Kein konkretes Maßnahmekonzept

Der Bund Naturschutz vermisst bei erster Regierungserklärung am vergangenen Mittwoch Nachmittag, von bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf ein konkretes Maßnahmekonzept für ambitionierten Klimaschutz.

Klimaschutz ist eine zentrale #Zukunftsaufgabe, es bleibt abzuwarten ob die Staatsministerin Ulrike Scharf dies nicht nur erkannt hat, sondern auch handelt.

Der geplante Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen und somit eine weitere massive Steigerung des #Luftverkehrs steht diesem Ziel jedoch diametral entgegen und macht die angekündigte bayerische Klimaschutzpolitik unglaubwürdig. Viele Flüge ab München und Nürnberg sind innerdeutsch Flüge, so genannte Flug-Kurzstrecken. Flug-Kurzstrecken treten in direkter Konkurrenz mit der Bahn-Verkehrsangebot. Statt den Flugverkehr in Bayern weiter zu fördern, sollte die bayerische Staatsregierung besser den Öffentlichen Nahverkehr fördern und damit auch den Fernverkehr auf der Schiene wieder attraktiver machen.

Auch bei uns in Stadt und Landkreis Ansbach gibt es bei Schienenprojekten die seit vielen Jahren verschleppt und verzögert werden. Gerade die Reaktivierung der Schienenstrecke Dinkelsbühl-Schopfloch-Feuchtwangen-Dombühl ist hier als Beispiel zu nennen! Wir als Bund Naturschutz wünschen uns dass hier schnell alle Bedenken und Hinternisse aus den Weg geräumt werden.


Rund ein Drittel der gesamten Energienutzung und der CO2-Emissionen entfallen heute in Bayern auf den Verkehrsbereich und dieser Anteil steigt. Bayern ist nach wie vor Meister im Flächenverbrauch. Sowohl der hohe Flächenverbrauch auf der "Grünen Wiese" und die damit verbunden Verkehrsemissionen sind eine Triebfeder für den Klimawandel. Die Bayerische Staatsregierung kann Klimaschutz in Paris nur glaubwürdig vertreten, wenn sie vor der eigenen Haustür nicht weiter auf Wachstum bei Auto-, LKW und Flugverkehr setzt.

Was ist der TREIBHAUSEFFEKT?

Die Erde wird von einer unsichtbaren Lufthülle der Atmosphäre umgeben. Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Treibhausgasen, wie z.B. Wasserdampf, Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4). Wenn die Sonne auf die Erde scheint, treffen die Strahlen die Erdoberfläche und werden von ihr reflektiert. Die meisten Strahlen werden zurück ins Weltall geworfen, doch einige bleiben in der Atmosphäre „hängen“ und erwärmen nun die Erde. Den Treibhauseffekt gab es wie auch den Klimawandel schon immer. Aber wenn durch den Menschen immer mehr Treibhausgase (vor allem CO2) in die Atmosphäre gelangen, bleiben immer mehr Strahlen dort „hängen“ und die Erde erwärmt sich immer stärker. Der Mensch verursacht den Treibhauseffekt und damit die Erderwärmung, auf viele verschiedene Weisen. Die zwei schlimmsten Ursachen sind ‪#‎CO2‬ und ‪#‎Methan‬. Mit Flugzeugen, Autos und Fabriken pustet der Mensch sehr viel CO2 in die Luft. Doch auch durch die Landwirtschaft oder den Energieverbrauch gelangt das schädliche Treibhausgas an die Luft. Methan zum Beispiel ist ein wahrer Klimakiller, das vor allem von Rindern ausgestoßen wird. Ein Methan-Molekül schadet dem Klima ca. 40-mal mehr als ein Kohlendioxid-Molekül. Regelmäßiger Fleischkonsum ist also auch sehr schädlich für das Klima.

CLIMATE MARCH - Schweigmarsch für dem Klimaschutz

Ansbach 29.11.15. Trotz Starkregens, Windböen, winterlichen Temperaturen und kurzfristiger Mobilisierung kamen am Sonntagabend, 18 Uhr, über 70 Personen auf den kleinen Schlossplatz nach Ansbach. Anlässlich der UN-Klimakonferenz #COP21 in Paris fanden am Wochenende 28.-29.11 unmittelbar vor dem Beginn der Klimakonferenz weltweit Demonstrationen und Schweigemärsche statt.


Unter dem Motto „Climate March“ haben weltweit über 7.000.000 Menschen an diesen Protesten teilgenommen. Auch das Ansbacher Energiewendebündnis, getragen von den Ökologischen Parteien, Greenpeace und dem Bund Naturschutz, hatte sich kurzfristig dazu entschieden, einen Schweigemarsch durch die Ansbacher Innenstadt anzumelden. Die teilnehmenden Menschen in Ansbach haben mit ihrer Teilnahme den Protest für verbindliche Regelungen zur Rettung des Weltklimas unterstützt und damit auch gegen weitere Umweltzerstörungen demonstriert.

Der Schweigemarsch führte rund um den Ansbacher Weihnachtsmarkt. Ein tolles Zeichen! Damit sind nicht nur die Menschen in London, Berlin, und Sao Paulo für den Schutz des Klimas auf die Straße gegangen, sondern auch in der Bezirkshauptstadt Mittelfrankens - Ansbach. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch zahlreiche Mitglieder der BN-Kreisgruppe Ansbach

Forderungen des BUND NATURSCHUTZ BAYERN e.V. für #COP21 in Paris

Der Bund Naturschutz Bayern e.V setzt sich dafür ein, dass in Paris Vereinbarungen getroffen werden, die die Weichen für eine massive Reduktion der klimaschädlichen Emissionen zu stellen und die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius zu reduzieren. Ein zentraler Punkt ist hierbei, dass es sich um ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen handeln muss, welches die Dekarbonisierung durch Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 als Ziel beinhaltet. Dabei ist festzustellen, dass die maximale Temperaturanstieg von 1,5 °C auf die Temperatur aus der vorindustriellen Zeit bezogen wird und beachtet das Wissenschaftler errechnet haben dass seit dem 19.Jahrhundert bis 2015 bereits 1,0 °C verbraucht sind! Es bleibt demnach nur noch 0,5°C übrig um verheerende Auswirkungen zu verhindern. Zudem beziehen sich der maximale Anstieg der Temperatur von 1,5°C auf die Durchschnittstemperatur. Ein Anstieg der Durchschnittstemperatur um 1,5 °C würde in den Alpen um einen Anstieg von 4-6 °C nach sich ziehen. Im Vorfeld der internationalen Klimaschutzkonferenz in Paris wurden zu dem Studien veröffentlicht, die einen Temperaturanstieg im Durchschnitt von 3,5°C für Europa prognostizieren falls die Klimaschutzmaßnahmen nicht verstärkt werden.

Bei einer Klimaschutz-Veranstaltung Mitte November in München, haben zudem Fachleute betont dass das so genannte „2-Grad-Ziel“ ein rein politisch begründete Ziel darstellt und damit wenig echte Aussagekraft hat. Bereits ein Temperaturanstieg um wenige zehntel Grad hat enorme Auswirkungen auf viele Gebiete unsere Erde das muss uns bewusst werden!

++ AUFRUF ZUR TEILNAHME AM SCHWEIGEMARSCH ++


Am kommenden Sonntag, den 29. November blickt die ganze Welt auf Paris. Nicht wegen des Terrors in der Stadt der Liebe, sondern dem richtungsweisenden Weltklimagipfel in der französischen Hauptstadt. Von London bis São Paulo, von Johannesburg bis Berlin stehen am Vorabend der UN-Klimakonferenz die Leute auf und demonstrieren für verbindliche Regelungen zur Rettung des Weltklimas und gegen weitere Umweltzerstörungen. Auch in Ansbach rufen die Umweltparteien und -organisationen ÖDP und Grüne, BAP, Bund Naturschutz und Greenpeace zu einem Schweigemarsch auf.

Für die Kreisgruppe Ansbach des BN ist die Demo das Teil der flankierend zum Klimagipfel laufenden Klimaschutz-Kampagne auf regionaler Ebene.

Die Demo beginnt um 18 Uhr am Karl-Burkhard-Platz und endet gegen 19 Uhr bei der St. Johanniskirche. Transparente, Plakate und Laternen können mitgebracht werden. In Paris müssen endlich verbindliche Regelungen zum Schutz der Umwelt und des Klimas geschaffen werden. Es sollen neue internationale Vereinbarungen zum Ausstoß von Treibhausgasen in Nachfolge des Kyoto-Protokolls von 1997 verabschiedet werden. Das Zwei-Grad-Ziel darf bis zum Ende des Jahrhunderts nicht überschritten werden. Wir bitten alle Adressaten, sich eine Stunde Zeit für den Klimaschutz zu nehmen.

 
 

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