Natur- und Umweltstiftung
Stiftungszweck
Infernetauftritt der Stiftung
Die Satzung sieht als Stiftungszweck folgende wesentliche Ziele vor:
- Sicherung, Gestaltung und Pflege von Lebensräumen
- Aktivitäten zur Umweltbildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche
- Aktivitäten zur Ressourcenschonung, zur Schadstoffvermeidung und
zum Einsatz erneuerbarer Energien
Stiftungsdaten, Stand Januar 2010
Stiftungskapital beträgt derzeit knapp 300.000,- EUR. Etwa die Hälfte
davon wurde in Immobilien investiert, die Naturschutzzwecken dienen:
a) 2005 Geschäftsräume in der Pfarrstraße, die an den Bund Naturschutz
als Geschäftsstelle vermietet sind
b) 2007 errichtete Maschinenhalle, die ebenfalls an den BN vermietet
ist und der Unterstellung der Biotoppflegegeräte und –maschinen dient.
Die Gründung der Stiftung im Jahr 2003 ermöglichte ein Naturfreund
aus dem Landkreis, der das Startkapital von 50.000,- EUR stiftete.
Durch Zustiftungen konnte der jetzige Stand erreicht werden.
Bisherige Stiftungsarbeit:
- Im Jahr 2004 erhielt die Stiftung eine ökologisch wertvolle Biotopfläche
bei Schnelldorf als Schenkung, die bewusst der natürlichen Entwicklung
überlassen wurde. Gemäß Satzung ist die Stiftung hier selbsttätig,
die Fläche ist dauerhaft gesichert.
- Im Jahr 2005 erfolgte die erste Ertragsausschüttung über 1.500,-
EUR für Biotopankäufe (Wollersdorfer Tal, Haslachtal) an den Bund
Naturschutz.
- 2006 unterstützte die Stiftung mit 7.000,- EUR das Projekt „Klassenzimmer
Natur“ des Bund Naturschutz.
- 2007 werden zunächst die Biotoppflegearbeiten des Bund Naturschutz
mit 3.000,- EUR unterstützt.
- 2008 wurden das Streuobstprojekt und die Biotoppflegearbeiten
des BN mit insgesamt 8.000,- EUR unterstützt.
- 2009 erhielt die Stiftung als Schenkung ein ökologisch wertvolles
Hanggrundstück bei Rothenburg, das im Wesentlichen der natürlichen
Entwicklung überlassen wird.
- Die Ausschüttung 2009 betrug 7.500,- EUR für Biotoppflegearbeiten
an den Bund Naturschutz.
- Anfang 2010 erfolgte eine weitere großzügige Grundstücksschenkung
in Form eines fast 4 Hektar großen Mischwaldes bei Schrozberg.
- Die Stiftung hofft auf weitere Zustiftungen – ob in Geld, Immobilien,
Vermächtnissen oder anderen Sachwerten – um in Form des jährlichen
Ertrages in noch größerem Umfang die Umwelt- und Naturschutzarbeit
im Landkreis zu unterstützen.
- Im Juni 2010 erhielt die Stiftung als bisher größte Grundstücksschenkung
einen ökologisch intakten ehemaligen Steinbruch bei Rothenburg mit 8,26 ha Größe.
Ein geringer Teil davon (7.000 qm bisher landwirtschaftliche Fläche) wurde käuflich
erworben. Der Ankauf wurde vom Bay. Naturschutzfonds gefördert, für den Eigenanteil
setzte die Stiftung eigene Mittel ein
Vorteile für Stifter/Spender
- Die Zuwendung selbst bleibt dauerhaft im Grundstock erhalten,
die Stiftung darf nur die Erlöse daraus verwenden.
- Alle Zuwendungen sind von Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit.
- Zuwendungen bis zu 1 Mio. EURO in den Stiftungsgrundstock können
steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht und über 10 Jahre
verteilt geltend gemacht werden.
- Die Höchstgrenze der steuerlichen Geltendmachung liegt bei 20
% der Gesamteinkünfte